Unterstufen der Höheren Handelsschule in Italien, San Benedetto


 

Am Montag, den 08.04.2013 um 6 Uhr fuhren wir (die Klassen HHUI1, -2, -3 und S2) los. In einer knapp 14-stündigen Fahrt bestaunten wir die Landschaft, hörten Musik oder beschäftigten uns mit anderen Dingen. Nach je 3 Stunden wurde eine kurze Pause von etwa 15 Minuten eingelegt, um sich Verpflegung kaufen oder sich einfach nur die Beine vertreten zu können. Am Abend kamen wir im Camp San Benedetto an und wurden den einzelnen Bungalows zugeteilt. Danach gab es Abendessen. Nach dem Abendessen packten wir unsere Koffer aus, richteten unsere Bungalows ein und erforschten etwas die Umgebung. Um 23 Uhr war Nachtruhe angesagt.

Am nächsten Morgen gab es um 7:30 Uhr Frühstück. Etwas später machten wir einen Spaziergang in das Städtchen Peschiera del Garda, wo wir uns die vielen Gebäude und Boote ansahen. Dann hatten wir etwas Freizeit und konnten durch die Innenstadt laufen. Einige kauften sich Verpflegung, andere kauften sich Souvenirs oder gingen essen. Mittags kamen wir in unser Camp zurück und sollten uns um 14:00 Uhr bei den Bussen treffen. Leider hat sich die halbe HHUI3 bei der Suche nach einem Lidl in der Stadt verlaufen und konnte nicht rechtzeitig zu den Bussen kommen. Doch netterweise hat uns der Busfahrer auf halber Strecke abgeholt. Angekommen an der Burg in Sirmione wurden viele Fotos gemacht. Anschließend hatten wir etwas Freizeit um essen zu gehen oder sich die Burg anzuschauen. Zurück im Camp angekommen,  gab es schon wieder Abendessen. Nach dem Abendessen gingen einige Schüler in eine nahe gelegene Gaststätte, um  das Fußballspiel Dortmund gegen Málaga zu gucken.rad

Nach einigen Stunden Schlaf standen wir wieder auf, um uns am dritten Tag auf den Weg nach Venedig zu machen. Nach etwa eineinhalb Stunden erreichten wir die Fähre, die uns in 30 Minuten zum Markusplatz brachte. Dort erwartete uns eine Stadtführung, währenddessen wir die schönsten Plätze und Gebäuden erkundeten. Wir konnten freiwillig an einem Städtequiz mitmachen, bei dem es einige Preise zu gewinnen gab. Nach der Führung hatten wir etwas Zeit, um Souvenirs zu kaufen oder etwas zu essen. Danach ging es mit dem Boot zurück zum Bus, der uns wieder ins Camp brachte. Angekommen im Camp gingen einige Schüler im Gardasee schwimmen. Es gab viele Zuschauer, da es recht kalt zum Baden war. Die Schüler sind von einem Steg in das 9 °C kalte Wasser gesprungen. Um 19:30 Uhr war das Abendessen angesagt, doch diesmal gab es Pasta, denn es war Pasta Abend.


Am nächsten Morgen fuhren wir zu einem Markt direkt am Meer. Einer der Schüler ist dort unglücklicherweise bei dem Versuch, sich an einer Mülltonne festzuhalten, ins Wasser gefallen. Zum Glück hatte er lediglich eine nasse Hose. Zurück im Camp angekommen hatten wir etwas Zeit, um uns auszuruhen bevor es dann mit einer Fahrradtour losging. Die Fahrradtour war gut, das Wetter war super, man hatte durch das gemütliche Tempo genügend Zeit, um sich die Landschaft Italiens ein bisschen genauer anzuschauen. Nur waren die Sitze der Fahrräder sehr unbequem und wir mussten alle 5 - 10 Minuten anhalten, da entweder die Kette bei jemanden abgesprungen war, jemand einen Platten hatte oder jemand das Vorderrad total geschrottet hat. Bei der Hälfte der Fahrt machten wir Rast an einem steinernen Tisch, der für uns zum Picknicken eingerichtet war. Es gab zwei verschiedene belegte Brötchen, Wasser und heißen Kakao. Nachdem wir ausreichend gepicknickt haben, fuhren wir wieder zurück.


Der nächste Tag auch schon der letzte am Gardasee, denn es war Freitag. Wir wurden um 6 Uhr geweckt, um die Koffer zu packen, die Bungalows sauber zu machen und anschließend die Schlüssel abzugeben. Vom Camp aus sind wir dann nach Verona gefahren. Eine Stadtführung durfte dort natürlich auch nicht fehlen. Verona fanden die Schüler super. Eine große Stadt mit vielen Läden und einer antiken Arena. Wir nutzten die letzte Chance in Italien zu shoppen und Andenken zu kaufen. Wer fertig war hatte viel Zeit sich zu beschäftigen, wie z. B. sich an den Straßenkünstlern zu amüsieren oder etwas essen zu gehen. Einige Schüler waren sogar in der Arena, die wirklich beeindruckend ist. Sie ist halb so groß wie das Kolosseum in Rom, jedoch einige Jahre älter. Um 17 Uhr fuhren wir schließlich mit dem Bus Richtung Heimat. In den ersten Stunden der Fahrt war die Stimmung im Bus sehr gut, doch als es dunkler wurde, wurden viele Schüler müde. Die meisten Schüler haben geschlafen, andere beschäftigten sich mit ihrem Handy oder anderen Dingen. Um kurz vor 8 kamen wir in Ahaus an und wurden schon sehnsüchtigst von Eltern, Geschwistern und/oder Bekannten erwartet. Die Heimat hatte uns wieder und die Klassenfahrt war ein voller Erfolg. Wir hatten Spaß, haben viel gesehen und der Zusammenhalt der Klasse wurde sehr gestärkt.

 Leonard Lange, Schüler der HHUI3


Drucken E-Mail

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen