Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung mit Wirtschaftsgymnasium Ahaus - Kusenhook 4-8 - 48683 Ahaus - Tel.: (0 25 61) 42 90 3

Merkmale und Grundsätze eines qualifizierten Unterrichts

Merkmale und Grundsätze eines qualifizierten Unterrichts

Die wachsende Bedeutung „dynamischer Kompetenzen“ wie selbstorganisiertes Lernen, Kooperationsfähigkeit und sozial verantwortliches Handeln stellt besondere Anforderungen und Ansprüche an eine erfolgreiche Unterrichtsarbeit. Den Kern der Schulentwicklungsarbeit an unserem Berufskolleg bildet deshalb die Qualitätsentwicklung des Unterrichts in allen Bildungsgängen. Voraussetzung hierfür ist eine konstruktive Arbeitsatmosphäre zwischen allen an den jeweiligen Unterrichtsprozessen Beteiligten und damit die Schaffung eines guten Lernklimas, das durch Freude am Lernen gekennzeichnet ist.

Abwechslungsreiche, lernfeldorientierte Lernarrangements, die die Eigenaktivität und Selbstständigkeit fördern, sollen möglichst alle Schülerinnen und Schüler in das Unterrichtsgeschehen einbeziehen. Dieses Ziel wird durch den Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien unterstützt.

Die Schülerinnen und Schüler werden entsprechend ihrer Fähigkeiten gefördert und gefordert. Das setzt voraus, dass Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer den Unterricht gut vorbereiten. Die Einbeziehung der derzeitigen und zukünftigen Lebenswirklichkeit der Schülerinnen und Schüler in den Unterrichtsprozess soll dabei die Erschließung von Verstehenszusammenhängen und Transferleistungen begünstigen.

Die Basis des Unterrichts bilden vergleichbare Leistungsstandards. Diese müssen für die Schülerinnen und Schüler transparent und nachvollziehbar sein. Konkretisiert werden sie durch für alle erkennbare Ergebnisse am Ende des jeweiligen Unterrichts, durch vertiefende Übungsphasen sowie durch gezielte Vorbereitungen auf Prüfungssituationen.

Bildungsgang- bzw. Fachkonferenzen setzen die von der Lehrerschaft, der Schülerschaft und der Elternschaft gefassten Grundsätze und Merkmale unter Beachtung fach- und bildungsgangbezogener Besonderheiten um. So erstellen sie didaktische Jahrespläne zur Abstimmung des Unterrichts in Parallelklassen und Parallelkursen, entwickeln Aufgabenbeispiele zur Vereinheitlichung des Anforderungsniveaus im Parallelunterricht, treffen Vereinbarungen zu Formen und Inhalten von Lernerfolgskontrollen, stimmen Fächerbeiträge zur Förderung der Medien-, Lern- und Methodenkompetenz ab und vereinbaren Formen und Inhalte von Wiederholungen und Überprüfungen von Eingangsvoraussetzungen in Anfangsklassen. Hierüber findet regelmäßig ein formalisierter Erfahrungsaustausch und eine Auswertung statt, die je nach Ergebnis zur Beibehaltung, zur Weiterentwicklung oder zur Korrektur didaktischer Beschlüsse führen.

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