FSW-Expertengespräch im BWV Ahaus mit Björn Beyer

FSW-Expertengespräch im BWV Ahaus zum Digitalen Euro mit Björn Beyer von der Deutschen Bundesbank 


Am Donnerstag, den 13.03.2025, referierte Björn Beyer, seines Zeichens Teil des Stabs des Präsidenten der Deutschen Bundesbank in Düsseldorf, über den aktuellen Stand sowie mögliche Zukunftsperspektiven des Digitalen Euro und stellte sich den zahlreichen Rückfragen des interessierten Plenums, welches sich aus den Studierenden der Fachschule für Wirtschaft, Auszubildenden unterschiedlicher Bildungsgänge, den beteiligten Lehrkräften des BWV Ahaus sowie weiteren Gästen zusammensetzte und mit über 100 Personen den Raum bis auf den letzten Platz füllte.  
Zunächst führte der Schulleiter Hendrik Brügging mit einem Grußwort in die Thematik ein, in welchem er die Bedeutung der Einführung eines digitalen Euro als “monetären Anker“ in politisch und wirtschaftlich unsicheren Zeiten unterstrich. 


Herr Beyer knüpfte in seinem von den Studierenden Florian Wermert und Robin Gemkow anmoderierten Vortrag hieran an und gab zunächst einen kurzen Überblick über die Zahlungsverkehrslandschaft sowie insbesondere über die rückläufige Bargeldnutzung. Es folgte ein Abriss der jüngeren Entwicklungen im Zahlungsverkehr (mobiles Bezahlen, Echtzeitüberweisungen etc.). Hieran schloss sich der Hauptteil des Vortrags an, der sich mit der Frage beschäftigte, warum man einen Digitalen Euro entwickelt bzw. benötigt. Hierbei beleuchtete er die Treiber der Entwicklung digitalen Zentralbankgeldes, welche Krypto-Token, die Frage nach der Souveränität im Zahlungsverkehr sowie die privatwirtschaftlichen und internationalen Bestrebungen des Marktes im Bereich des Bezahlens sind. Hierbei unterstrich Herr Beyer, dass es sich beim Bitcoin nicht um eine Währung handele und somit der Begriff “Krypto-Währung“ irreführend sei und nicht verwendet werden sollte. Zum Abschluss verschaffte Herr Beyer einen Überblick, wie der Digitale Euro vermutlich ausgestaltet sein könnte, wobei er betonte, dass dieses Projekt politisch noch nicht verabschiedet wurde, es hiergegen teilweise Widerstände gebe und im besten Fall mit einer Einführung des Digitalen Euro im Jahr 2027 gerechnet werden könne.  
Der Abend endete mit einem kleinen Imbiss, an dem viele der zur Diskussion anregenden Fragen weiter vertieft werden konnten. Dieser Imbiss wurde dankenswerterweise durch den Förderverein des BWV Ahaus ermöglicht.  
Die Weiterbildung an der Fachschule für Wirtschaft endet mit dem Abschluss staatliche geprüfte Betriebswirtin/staatlich geprüfter Betriebswirt bzw. Bachelor Professional in Wirtschaft. Anmeldungen für den nach den Sommerferien wieder startenden Bildungsgang sind zurzeit noch möglich. Für weitere Informationen steht Dr. Vera Tekülve als zuständige Koordinatorin unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. gern zur Verfügung. 
 

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